Es hat nicht sollen sein: mit 38:34 (18:12) hat unsere Bundesliga-A-Jugend ihre Auswärtspartie beim SC Magdeburg verloren. Dabei waren insbesondere eine katastrophale Anfangsphase und neun Tore Rückstand nach 20 Minuten (14:5) eine zu hohe Bürde für die zweite Halbzeit.
Die Anderter wollten den Schwung aus dem Flensburg-Spiel mit gegen den Favoriten aus Magdeburg mitnehmen, doch bereits nach 5 Minuten und einem 4:1-Rückstand war die Euphorie verflogen. Da auch nach zehn Minuten die Angriffsleistung weiter zu wünschen übrig ließ, nahm Trainer Maik Bodenburg beim Stand von 7:2 seine in dieser Saison früheste Auszeit. Doch auch der Appell, die Angst vor der stabilen Magdeburger Abwehr abzulegen half zunächst nur begrenzt. Bis auf neun Tore baute der SCM den Vorsprung aus (15:6 nach 23 Minuten), ehe die Anderter sich langsam an den Sinn des Spiels, Tore zu werfen, erinnerten. Daran ändern konnte auch ein gut haltender Timo Wilke nichts, der bereits nach 10 Minuten den heuer glücklosen Patty Kassner ersetzte. Auch wenn weiterhin das Angriffsspiel hakte, konnte der Drittliga-Nachwuchs bis zur Halbzeit immerhin bis auf sechs Tore zum 18:12 verkürzen.
Bis zum 22:16 konnte der Gastgeber den Vorsprung weiter verwalten, ehe die Anderter ihre beste Phase im Spiel erwischten. Beim 26:23 durch Lukas Quedenbaum in Unterzahl war das Team sogar wieder in Schlagweite. Individuelle Fehler halfen dann dem in dieser Phase unsicher wirkenden SC Magdeburg zu leichten Gegenstoßtoren. Nach 50 Minuten war der alte Abstand von 6 Toren wieder hergestellt (31:25). Die Gäste öffneten nun die Abwehr und versuchten mit doppelter Manndeckung, zu schnellen Ballgewinnen zu kommen, doch mehr als auf 4 Tore konnte nicht mehr verkürzt werden. Und so stand am Ende eine 38:34-Niederlage zu Buche. Insgesamt präsentierten sich die Anderter zwar 40 Minuten auf Augenhöhe, doch da ein Spiel 60 Minuten dauert hieß der letztlich verdiente Sieger SC Magdeburg. Zwanzig Minuten Auszeit darf man sich in der Bundesliga gegen kein Team erlauben.
Gelingt es den Andertern, ihre Leistung konstant zu bringen, dann können sie jeden Gegner schlagen. Die nächste Chance dazu gibt es in zwei Wochen, wenn zum ersten Rückrundenspiel die Handballakademie Leipzig/Delitzsch am Eisteichweg ihre Visitenkarte abgibt. Anwurf ist am 18.12. um 14 Uhr.
In Magdeburg spielten Patrick Kassner und Timo Wilke im Tor; im Feld Lars Schiebler (5), Benedikt Wegener (3), David Sauß (1), Lukas Ossenkopp (10/5), Lukas Reese (2), Marc Heinze, Jannis Frädermann (1), Maurice Jurke, Philipp Obrock (5), Kevin Ströh (2), Phil Hornke (3) und Lukas Quedenbaum (2)
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Unsere Bundesliga A-Jugend bleibt scheinbar die "Wundertüte" der Liga: Nach dem desolaten Auftritt und der Niederlage in Potsdam schaffte das Team von Trainer Maik Bodenburg eine überraschende und beeindruckende Kehrtwendung. Das 31:25 (13:10) gegen den Titelfavoriten SG Flensburg/Handewitt war auch in der Höhe verdient und zeigte endlich wieder das Potenzial des Drittliga-Nachwuchses.
Insbesondere auf die Abwehrarbeit hatte das Team in der letzten Trainingswoche den Schwerpunkt gelegt. Auch die sonst übliche Videobeobachtung fiel in der Vorbereitung aus. "Wir wussten um die Stärke der offensiven Flensburger Abwehr und dem starken Kombinationsspiel. Trotzdem wollten wir uns wieder mehr auf unsere Stärken besinnen", so Co-Trainer Jens Kortmann. Und die Taktik ging auf: Gestützt auf einen starken Patty Kassner im Tor rührte der Innenblock mit Marc Heinze und Lukas Ossenkopp Beton an und ließ die schnellen Flensburger Angreifer verzweifeln. Daran änderte auch die Flensburger Einwechslung von 2-Meter-Hüne und Rückraumschütze Finn Dethlefsen nichts, die Anderter Defensive war heuer stets hellwach. Richtig Profit schlagen konnten die Hausherren dabei aber erst nach 15 Minuten, bis zu diesem Zeitpunkt war das Spiel noch ausgeglichen (5:4). Doch insbesondere David Sauß zeigte sich in blendender Verfassung und sorgte mit seinen Treffern für eine 5-Tore-Führung und die Flensburger Auszeit (10:5 nach 20 Minuten). Gästetrainer Zollinger stellte seine Abwehr um und ließ fortan 6:0 verteidigen. Diese Umstellung trug zunächst auch die gewünschten Früchte, bis auf 10:8 kämpften sich die hart aber fair spielenden Gäste wieder heran. Doch 5 Minuten vor dem Pausentee und nach dem notwendigen TeamTimeOut fanden die Anderter wieder in die Spur und zogen zur Pause wieder auf 13:10 davon.
Durchgang zwei begann zunächst im Spiel 5:5, da sowohl der Flensburger Simons als auch Kevin Ströh noch die Strafbank hüten mussten. Dies nutzen die Fördestädter, um auf 14:12 zu verkürzen. Längst hatten die Gäste wieder auf ihre gewohnte offensive Abwehrformation umgestellt. Die zweite Zeitstrafe gegen Abwehrchef Simons nutzen die Anderter danach aber konsequent und zogen bis auf 18:13 davon. Auch von einer zweimaligen Unterzahl in den nächsten Minuten ließ sich der Drittliga-Nachwuchs nicht beeindrucken. Bei der Auszeit der Flensburger nach 43 Minuten stand es folgerichtig 23:17. Zollinger versuchte nun alles und öffnete seine Abwehr gegen Sauß und Ossenkopp noch weiter. Doch auch hiervon ließen sich die Anderter nur kurz beeindrucken (24:19), bauten weiter auf einen starken Abwehrverband und ein konzentriertes Angriffsspiel und bauten den Vorsprung sogar auf 29:21 aus. Am Ende leuchtete ein 31:25 auf der Anzeigentafel und ließ Mannschaft und die hannoveraner Fans unter den knapp 300 Zuschauern feiern.
"Wir haben heute endlich unser Potential abgerufen, konsequent verteidigt und gegen die aggressive Flensburger Abwehr Geduld bewiesen" freute sich Trainer Maik Bodenburg über den unerwarteten Erfolg. "Diese Liga ist ein echter Gewinn für uns. Wir müssen jedes Spiel auf höchstem Niveau spielen, um erfolgreich zu sein" lobt Bodenburg auch die neu geschaffene Elite-Jugendliga. Und passend zur Aussage wartet dann am Samstag der nächste dicke Brocken, wenn es nach Magdeburg zum SCM geht.
Gegen Flensburg spielten Patrick Kassner und Timo Wilke im Tor; im Feld Lars Schiebler (1), Benedikt Wegener, David Sauß (11), Lukas Ossenkopp (6), Lukas Reese (1), Marc Heinze, Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philipp Obrock (5), Kevin Ströh, Phil Hornke (7/2) und Lukas Quedenbaum.
 Wer gedacht hätte, schlimmer geht’s nimmer, der hat sich getäuscht: Beim bis dato punktlosen Tabellenletzen VFL Potsdam musste unsere Bundesliga-A-Jugend eine bittere, aber verdiente 37:31 (17:12)-Niederlage quittieren und bleibt damit weiter ohne Auswärtserfolg. Wiedergutmachung wollte das Team um Kapitän Marc Heinze nach den schwachen Partien in Usedom und gegen Hamburg betreiben. Doch schon von Anfang an fehlte dem Team, das zunächst ohne den unter der Woche kranken Lukas Ossenkopp begann, der nötige Elan. Insbesondere die Abwehr der Anderter war von Anfang an deutlich zu behäbig gegen hochmotivierte Potsdamer. Und auch im Angriff fehlte der notwendige Elan. Doch ohne diese Eigenschaften kann man in der Bundesliga bei keinem Gegner bestehen, und so zog der Gastgeber nach der ersten Abtastphase (6:6 nach 10 Minuten) Tor um Tor davon, während den Andertern sieben Minuten lang kein eigener Treffer gelang. Der Anderter Angriff, in dem ab der 16. Minute auch der angeschlagene Ossenkopp mitwirkte, blieb aber lange jegliche Bundesliga-Tauglichkeit schuldig. Potsdam warf hingegen deutlich mehr in die Waagschale und konnte trotz 6 Zeitstrafen bereits in Halbzeit eins bis zum Pausentee auf 17:12 davonziehen. Vielleicht hätte nach der Pausenansprache von Trainer Maik Bodenburg vielleicht sogar ein Fünkchen Hoffnung aufkeimen können. Doch dem machte die schon in den letzten Spielen eklatante Abschluss-Schwäche einen Strich durch die Rechnung. Ganze 4 Fehlwürfe leistete sich das Team allein in den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte. Statt eines knapperen Zwischenstandes zog Potsdam bis auf sieben Tore (21:14) davon und profitierte fortan von der Anderter Schockstarre in Angriff und Abwehr. Potsdam hingegen bot ein starkes Spiel, spielte sich fortan nahezu in einen Rausch und war beim 35:26 sogar kurz davor, den hilflosen Gast zu deklassieren. Dass die Anderter am Ende noch Ergebniskosmetik betreiben könnten, ist lediglich eine Randerscheinung und soll an dieser Stelle den tollen Potsdamer Auftritt nicht schmälern. Der unter den wenigen Zuschauern weilende Füchse-Trainer Bob Hanning fasste nach dem Spiel die Anderter Leistung passend zusammen: „Es fehlte jegliche Spannung und Körpersprache. Die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt den Eindruck vermittelt, das Spiel gewinnen zu wollen. Man hatte den Eindruck, das Team wollte im Schongang gewinnen und hat dafür zu Recht die Quittung bekommen“. Lange Pause, aus diesem Tief herauszukommen hat die Mannschaft freilich nicht. Schon am nächsten Wochenende kommt mit der SG Flensburg/Handewitt ein Titelanwärter nach Anderten. Um dann bestehen zu können muss das Anderter Team eine komplett andere Einstellung an den Tag legen. Spielbeginn ist am Sonntag um 14.00 Uhr am Eisteichweg. Im Potsdam spielten Patrick Kassner und Timo Wilke im Tor; im Feld Lars Schiebler (3/1), Benedikt Wegener (1), David Sauß (4), Lukas Ossenkopp (5), Lukas Reese (10/2), Marc Heinze, Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philipp Obrock (3), Kevin Ströh (2), Phil Hornke (1/1) und Lukas Quedenbaum (2)
 Der zweite Heimsieg ist perfekt: in einer hart umkämpften Bundesliga-Partie sichert sich die A-Jugend des TSV Anderten mit 36:33 gegen den HSV Hamburg die Saisonpunkte sechs und sieben und steht nun mit ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Tabelle. Viel vorgenommen hatte sich das Team um Mannschaftskapitän Marc Heinze im Heimspiel gegen den Nachwuchs des amtierenden Deutschen Meisters. Nach zwei Niederlagen gegen Hildesheim und in Usedom brannte die Mannschaft auf Wiedergutmachung. Entsprechend motiviert ging das Team von Beginn an vor 200 Zuschauern zu Werke. Aus einer sicheren Abwehr und einem wieder einmal starken Patty Kassner im Tor kam der Drittliga-Nachwuchs in der Anfangsphase zu schnellen Toren. Insbesondere Lukas Ossenkopp und Philipp Obrock konnten die Anfangseuphorie nutzen, um über 7:3 und 8:4 bis auf 10:5 davonzuziehen und Gästetrainer Frank Hamann zum TeamTimeOut zu zwingen (14. Minute). Hamburg reagierte und bedachte fortan Lukas Ossenkopp mit engerer Bewachung. Und diese Maßnahme zeigte Wirkung: nach dem 11:6 verfielen die Anderter in die alten Muster der letzten Wochen, schlossen zu überhastet und nicht entschlossen genug ab und luden die agilen Gäste zum Tempospiel ein. Nur noch zwei Treffer erzielten die Anderter in den verbleibenden 14 Minuten, während Hamburg Tor um Tor davonzog und zur Halbzeit verdient mit 13:16 führte. Trainer Maik Bodenburg stellte zur Halbzeit auch um: Lukas Ossenkopp rückte auf die rechte Rückraumposition und schaffte somit Platz für Lukas Reese und David Sauß, zudem betrat Phil Hornke nach fast viermonatiger Verletzungspause erstmals das Bundesliga-Parkett. Und zumindest im Angriff fruchteten die Maßnahmen: vier Tore in den ersten sechs Minuten ließen zumindest offensiv Hoffnung aufkeimen. Da aber insbesondere der Hamburger Mittelmann Mehrkens in dieser Phase mit drei Toren dagegen hielt, konnte Hamburg sogar auf 17:21 davonziehen. Erst als sich Philipp Obrock nunmehr auch enger um Mehrkens kümmerte, kam der Tsv-Express ins Rollen. Immer wieder konnte jetzt Lukas Ossenkopp ins Spiel gebracht werden, und auch der Rest der Mannschaft fasste neuen Mut in Richtung Tor. Zudem stach Joker Hornke, der in Durchgang zwei acht Treffer aus neun Versuchen erzielte und nur bei einem 7m nicht ins Schwarze traf. Fortan entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches spätestens beim 24:24 nach 45 Minuten zwar nicht hochklassig aber immens spannend war. In der entscheidenden Phase war es dann Philipp Obrock, der in Unterzahl zweimal traf und somit den HSV Hamburg auf Distanz hielt. Am Ende stand das 36:33 auf der Anzeigentafel, welches sich die Anderter Jungs redlich erkämpft haben. „Die zwei Punkte waren unheimlich wichtig für uns“ bilanzierte Trainer Maik Bodenburg nach dem Spiel. „wir haben bewiesen, dass wir uns wieder in ein Spiel zurückkämpfen können und dass wir auch knappe Spiele gewinnen können. Dieses Selbstvertrauen müssen wir jetzt mit der spielerischen Linie verbinden, die uns am Anfang der Saison ausgezeichnet hat“. Die nächste Chance dazu hat der TSV Anderten in zwei Wochen. Dann steht die Auswärtsaufgabe gegen den noch punktlosen VFL Potsdam auf dem Programm. Gegen den HSV Hamburg spielten Patty Kassner und Marcel Brauner im Tor; im Feld Lars Schiebler (3), David Sauß (4), Lukas Ossenkopp (8/1), Lukas Reese (2), Marc Heinze, Jannis Frädermann, Maurice Jurke, Philip Müller, Philipp Obrock (8), Kevin Ströh (3), Phil Hornke (8/3) und Lukas Quedenbaum.
 Prominenten Besuch erwartet unsere Bundesliga-A-Jugend zum nächsten Heimspiel in der Sporthalle am Eisteichweg. Mit dem HSV Hamburg Handball stellt sich am Sonntag um 16 Uhr der Nachwuchs des amtierenden Deutschen Handball-Meisters vor. Für das Anderter Team geht es darum, endlich wieder die gewohnten Stärken abzurufen und gegen den Tabellennachbarn zwei Punkte einzufahren.
Im Gegensatz zu den Herren des HSV Hamburg sind die momentanen Ansprüche des A-Jugend-Teams ungleich geringer. "„Wir wollen lernen und Erfahrungen sammeln“" gibt Jugendkoordinator und Trainer Frank Hamann die Marschrichtung für seine Mannschaft, die fast überwiegend aus Spielern des jüngeren Jahrganges besteht, aus. Dass Hamanns Einschätzung realistisch ist, zeigt dass das Team aus der Hansestadt erst zwei Punkte (zu Hause gegen den punktlosen VFL Potsdam) einheimsen konnte. Bei den Auswärtspartien in Flensburg, in Berlin und in Kiel gab es jeweils deutliche Niederlagen. Auch das jüngste Heimspiel gegen die HA Leipzig/delitzsch ging mit 26:33 verloren, jedoch zeigte sich das Team dort schon deutlich verbessert. Gewarnt sein muss das Team von Maik Bodenburg insbesondere vor der rechten Angriffsseite. Hier stehen mit Tim Dahlhaus und Kevin Herbst zwei spielbestimmende Linkshänder in den Reihen der Hamburger. Nichtsdestotrotz geht das Team aus Hannover als Favorit in das Spiel. „
"Wir haben in der Vorbereitung zweimal souverän gegen Hamburg gewonnen und dabei guten Handball gespielt. Wenn wir dies wieder abrufen, können wir auch die zwei Punkte behalten",“ verweist Trainer Bodenburg auf frühere Ergebnisse. Dabei ist er sich sicher, dass Gästetrainer Frank Hamann auch die ein oder andere Überraschung im Repertoir hat. „"Hamburg deckt gerne offensiver, hat verschiedene Varianten auf Lager. Wir müssen über 60 Minuten unsere Linie behalten“", so Bodenburg. Nicht mit von der Partie sein werden Benedikt Wegener und Alex Dubiel. Während bei Benedikt Wegener ein Leistenbruch festgestellt wurde, der momentan einen Einsatz verhindert, verletzte sich Alex Dubiel beim internationalen Turnier in Frankreich schwer am Knie. Hier steht die Diagnose nach der ärztlichen Untersuchung noch aus.
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