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Jugendarbeit
jugendzertifikat_2008_v1jugendzertifikat_2009Für die exzellente Jugendarbeit  erhielt der HSV Hannover und der TSV Anderten das Jugendzertifikat  der Handball Bundesliga GmbH.

"Derbies verliert man nicht" scherzen Handballbegeisterte gerne. Dass es auch einmal anders kommen kann, zeigte sich Samstag Abend in der Partie gegen die TS Großburgwedel. Im Auswärtsspiel unterlag der HSV Hannover mit 29:33. Schon zur Halbzeit hatte es beim 12:14 einen Zwei-Tore-Rückstand für das Team der Trainer Stephan Lux und Alfred Thienel gegeben. "Wir haben über 40 Minuten zu wenig Willen bewiesen", monierte HSV-Trainer Stephan Lux. Vor allem die Minuten nach der Halbzeitpause seien der Knackpunkt im Spiel seiner Mannschaft gewesen, so Lux.

Die erste Halbzeit in Großburgwedel verlief schleppend. Immer wieder scheiterten beide Mannschaften beim Wurfversuch. Die anfängliche Führung des HSV Hannover drehte sich schließlich durch eben diese mangelhafte Chancenverwertung in einen Rückstand und die TSG zeigte wachsenden Siegeswillen.

Im zweiten Durchgang schaltete das Team aus Hannover für rund 8 Minuten in den Leerlauf, erzielte keine Tore, kassierte jedoch reichlich, sodass der HSV mit 9 Toren in Rückstand geriet. Trotz starker Leistungssteigerung, getragen durch einen gut aufgelegten Bastian Riedel, konnte die Schlafphase nicht mehr umgebogen werden. "Wir waren zwischenzeitlich wieder auf ein 27:29 dran. Dann haben wir es Lütt im Tor der TSG aber wieder zu einfach gemacht", ärgerte sich das Trainerteam.

Nach dem 24:23 Sieg im Hinspiel und der Auswärtsniederlage im Rückspiel ist die Bilanz gegen die TSG in der laufenden Saison nun ausgeglichen. Weiterhin positiv zeigt sich trotz Niederlage die Tabellensituation. Das junge Team des HSV Hannover steht weiterhin auf Tabellenplatz 5 der 3. Liga Nord. Um diesen Platz zu halten, wird in den kommenden Spielen eine mentale Umkehr nötig sein. Als nächsten Gegner erwarten die Hannoverner den HSV Insel Usedom. Am 28.04. ist um 19:30 Uhr Anpfiff in der Halle Ludwig-Jahn-Straße (Hannover-Misburg). "Usedom brennt auf Revanche und wird es uns nicht leicht machen", schaut Trainer Stephan Lux nach vorne.

Für sein Team geht es in den kommenden Trainingseinheiten auch um Flexibilitäts-Schulung. Zur kommenden Saison muss unter anderem Rückraumspieler Robin John kompensiert werden, der den HSV in Richtung Hildesheim verlässt. Ganz ohne Neuverpflichtung eines zweitligareifen Ersatzes wird es der HSV schwer haben. "Eine Verpflichtung im Rückraum ist zu diesem Zeitpunkt unumgänglich", unterstreicht Lux.

 

 
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