Am kommenden Samstag ist mit dem VfL Fredenbeck kein unbekanntes Team in der Sporthalle Misburg zu Gast. Das Gäste-Team um Trainer Tomasz Malmon gehört zu den festen Größen in der 3. Liga Nord und verspricht immer wieder spannende Partien. Bereits das Hinspiel war nicht nur spannend, sondern auch für den HSV Hannover letztlich erfolgreich. Ende September letzten Jahres siegten die Hannoveraner auswärts mit 39:36. Das Ergebnis mit insgesamt 75 Toren in 60 Minuten unterstreicht, wie es zwischen den beiden Teams zur Sache gehen kann.
Ein Faktor dabei sind auch die schnellen Außenspieler, unter denen Lukas Kraeft gegen Fredenbeck ein besonderes Los zukommt. Kraeft spielte bis zur vergangenen Saison noch für den VfL und hatte auch an der Niederlage der Fredenbecker in der Hinrunde einen maßgeblichen Anteil. Mit 11 Toren zeigte er sich damals beim ersten Saisonerfolg seines neuen Teams äußerst torgefährlich. „Lukas hat eine gute Entwicklung gemacht", freut sich das Trainerteam des HSV Hannover, „Bereits in der Saisonvorbereitung spielte er sehenswert und konnte auch eine spielerische Findungsphasezu Beginn der Saison überwinden."
„Unser Sieg hat viele Väter", betonte Trainer Stephan Lux nach dem Hinspiel. Eine solche Teamleistung soll es auch im Rückspiel wieder geben. „Gegen Springe und auch in Stralsund haben wir als Team überzeugt, uns nicht aufgegeben und wurden dafür in Stralsund letztlich mit zwei Punkten belohnt."
Der VfL Fredenbeck steht nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Spielen auf Tabellenplatz 10, dicht gefolgt vom Stralsunder HV. Die deutliche 24:35 Niederlage im letzten Saisonspiel gegen die HSG Tarp/Wanderup möchte der VfL mit einem Auswärtssieg in Hannover ein Stück weit vergessen machen. Gut aufgelegt zeigte sich gegen die HSG Gäste-Torhüter Edgars Kuksa, der vier Siebenmeter des Top-Clubs aus Tarp parieren konnte. Sein Gegenüber im Tor des HSV Hannover, Götz Heuer, sicherte seinem Team in Stralsund die Chance zum Sieg und brachte das Stralsunder Publikum zur Verzweiflung. Das kommende Spiel wird über ein hohes Tempo, sichere Chancenverwertung und auch auf den Torwartpositionen mit entschieden.
Foto: HSV-Keeper Götz Heuer will gegen Fredenbeck für Rückhalt sorgen


Für die exzellente Jugendarbeit erhielt der HSV Hannover und der TSV Anderten das Jugendzertifikat der Handball Bundesliga GmbH.






