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Es bleibt dabei – für den HSV Hannover gibt es in der dritten Liga Nord bei den Handballfreunden Springe nichts zu holen. Auch das sechste Gastspiel am Deister verloren die Anderter am Sonnabend mit 26:30 (12:14).

 

Nur in der Anfangsphase lief der Ball flüssig durch die Reihen. Milan Mazic und Kevin Klages nutzten die Lücken in Springes Abwehr und Bastian Riedel schweißte den Ball zur 8:7-Führung (13.) in den rechten Winkel. Springes Trainer Oleg Kuleschow reagierte – brachte Mustafaum Wendland für Daniel Hoffmann und mit zwei Paraden des eingewechselten Torhüters steigerte sich auch die Deckung der Hausherren. Wirkliche Chancen erspielte sich der HSV bis zum Seitenwechsel nicht mehr und auch das Tempo war plötzlich raus. Weil die Abwehr jedoch einige Ballgewinne erzwang und Sascha Muscheiko mit der Pausensirene zum 12:14 traf, war für die zweite Hälfte noch alles drin.

 

Nach dem Seitenwechsel versuchte es Lux mit dem siebten Feldspieler und beim 15:16 (35.) durch Milan Mazic schien der HSV auf einem guten Weg. Viel mehr ging aber nicht – im Gegenteil insgesamt fünfmal flog die Kugel ins verwaiste Tor der Anderter, wobei Tore von Wendland zum 17:21 (43.) und Pawel Pietak zum 17:23 (44.) die Entscheidung bedeutete.

 

Das einzig Positive: Die Mannschaft ließ sich nicht hängen und hielt das Ergebnis zumindest in Grenzen. Wirklich trösten konnte das aber an diesem Abend keinen der Spieler.

 

FOTO: Das tat weh: So wie hier Hendrik Benckendorf blieb der HSV immer wieder in Springes Deckung hängen.

 

 

Stimmen:

 

Stephan Lux (Trainer HSV): „Bei angezeigtem passiven Spiel gegen Springe haben wir zu passiv verteidigt. Dazu produzieren wir zu viele leichte Fehler und haben nicht das nötige Niveau im Passspiel. Im Moment fehlt uns einfach die Leichtigkeit. Die spielfreie Woche müssen wir nutzen, um wieder in die Spur zu kommen.

 

Oleg Kuleschow (Trainer Springe): „Wir haben uns überlegt, was wir in der Abwehr tun müssen. Die Jungs haben dann über 60 Minuten alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Ich denke, es war ein verdienter Sieg.

 

Dirk Müller (Teammanager HSV): Das Ergebnis trügt. Das war vorne nix und hinten nix. Gegen so eine Abwehr muss man sich mehr einfallen lassen. Einige haben wohl gedacht, das ist ein Freundschaftsspiel.“

 

Dirk Schroeter (HSV-Manager): Ohne eine Torhüterleistung gewinnst du in dieser Liga kein Spiel. Aber Respekt an Springe. Die haben eine starke Mannschaft und stehen nicht umsonst da oben.

 

Weitere Bilder vom Spiel finden Sie hier!

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